RIT ® Methoden
RIT ® Methoden

RIT ®

das sind Methoden, die dazu dienen, die neuromotorische Schulreife von Kindern zu überprüfen, den individuellen Entwicklungsbedarf des Kindes festzustellen und mit einem gezielten Unterstützungsprogramm eine Nachreifung zu erreichen. Unterstützt wird dieser Entwicklungsprozess durch bilaterale Stimulation.

 

Was sind die frühkindlichen Reflexe und welche Zusammenhänge mit Schul- oder Verhaltensproblemen können bestehen?

Von der Zeugung an, durchläuft der Mensch während der Schwangerschaft und im ersten Lebensjahr die gesamte evolutionäre Entwicklung vom Einzeller hin zum stehenden und denkenden Menschen.

Diese Entwicklung basiert auf Reflexen, die schon seit Urzeiten dafür sorgen, dass Zellen sich teilen und vermehren und Bewegung entsteht.

Schon im Mutterleib entwickelt jedes Embryo biologisch festgelegte Bewegungsmuster, die vom Stammhirn gesteuert werden.

Das sind Reflexe, die sich ohne Zutun des Kindes wiederholen. Sie haben die Aufgabe, den Reifungsprozess des Kindes zu steuern.

Besonders im ersten Lebensjahr muss die Muskelspannung aufgebaut werden, damit die Entwicklung zum Krabbeln, Sitzen, Aufrichten sowie Stehen und Gehen voranschreiten kann.

Genauso wichtig ist Entwicklung der Grob- und Feinmotorik sowie der Augen-, Zungen-, und Lippenmuskulatur. Damit sind die Sprachentwicklung sowie später die Lese- und Schreibfähigkeit sehr eng verbunden.

Die Reflexbewegungen sorgen auch dafür, dass die Verknüpfung der verschiedenen Gehirnareale optimal erfolgt. Das ist notwendig, damit wir alle Funktionen unseres Hirns voll nutzen können. Das sind zum Beispiel die Koordination der Motorik, Steuerung und Hemmung von Aktivität, Impulskontrolle, Konzentrationsfähigkeit und Ausdauer.

Im Laufe der ersten Lebensjahre werden diese automatischen Bewegungen „gehemmt“ und das Kind kann sich mehr und mehr willentlich bewegen. Bleiben jedoch frühkindliche Reflexe ganz oder teilweise aktiv, kann das der Grund für Schul- oder Verhaltensprobleme sein, die sich in den oben genannten Symptomen äußern.

 

Wie ist das RIT-Training aufgebaut?

Anhand eines von den Eltern - vielleicht auch in Zusammenarbeit mit ErzieherInnen und LehrerInnen - ausgefüllten Fragebogens und einiger Tests werde ich ermitteln, ob noch frühkindliche Reflexe bei Ihrem Kind aktiv sind.

Entsprechend der Reihenfolge des Entstehens der einzelnen Reflexe werde ich sie testen und daraufhin das Bewegungstraining individuell für jedes Kind zusammenstellen.

Das RIT-Training dauert zwischen 6 - 12 Monate. Dabei findet in der Regel ca. alle 4 Wochen ein Termin bei mir statt. Diese Termine dienen der Überprüfung auf vorhandene aktive Reflexe sowie deren Integrierung. Weiterhin zeige ich Ihrem Kind und Ihnen die unkomplizierten Übungen, die dann zuhause zu machen sind.

Der tägliche Zeitbedarf dafür beträgt 10-15 Minuten und die elterliche Unterstützung ist für das Kind notwendig.

 

Auf dem unten stehenden Bild sehen Sie die erste Passive Übung, in der das Kind von Ihnen geschaukelt wird. Neugierig? - Dann schauen Sie sich gerne unter dem QR-Code das kleine Video an.

Sie möchten gerne überprüfen, ob Ihr Kind von einem RIT-Training profitieren kann?


Bitte kontaktieren Sie mich für eine unverbindliche Beratung.


Interessant für Kindertagesstätten und Schulen!


Auch für die RIT-Reflexintegration gibt es in eine Variante für Gruppen. Diese Form ist insbesondere geeignet für die Vorschulgruppen in Kindergärten und für die Schulanfangsphase in den Grundschulen.


Gerne stelle ich das Konzept in Ihrer Kindertagesstätte oder in Ihrer Schule vor!

Hier finden Sie uns

Wollankstraße 5

13187 Berlin

c/o Praxis Heidenreich

 

Rufen Sie einfach an unter

Telefon 0162/4778896
oder 030/47865860

 

oder nutzen Sie mein Kontaktformular.

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
Impressum | © Rosochatius - Praxis für Kinder- und Jugendcoaching in Berlin